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Recht bei ScheidungBei einer Scheidung gibt es sowohl Recht als auch Pflichten. Besonders häufig stellt sich die Frage nach dem Sorgerecht und Umgangsrecht für die Kinder. Denn schließlich können die Kinder nur bei einem der beiden Ehepartner leben und ein Elternteil muss enorm zurückstecken. Sind die Kinder alt genug, können ihre Meinungen mit einbezogen werden. Schließlich versucht man immer zum Wohle des Kindes zu handeln. Doch oftmals ist es für Kinder auch schon schwer genug mit der Trennung der Eltern zurecht zu kommen, was es nicht gerade leichter macht, wenn Sie sich entweder für Mama oder Papa entscheiden müssen. Sie können es Ihren Kindern einfacher machen, in dem Sie selbst entscheiden, sich mit Ihrem Noch-Ehepartner wegen Besuchzeiten einigen und in Frieden auseinandergehen. Eine Scheidung ist immer ein Chaos an Gefühlen, wie Zorn, Enttäuschung und Angst vor der Zukunft. Selten einigen sich zwei Eheleute, eine Scheidung wirklich ohne jegliche Diskussion über die Bühne gehen zu lassen. Meistens ist ein Ereignis, wie ein Ehebruch, oder zumindest das Feststellen unüberbrückbarer Diskrepanzen der Grund für die Scheidung. Die Fronten sind verhärtet, jeder achtet nur noch auf sich. Abgesehen vom Streit um den gemeinsamen Besitz, der über die Einbauchküche, das Auto bis hin zum neulich noch angeschafften Wasserbett reicht, kommen noch andere Streitigkeiten hinzu. Am schlimmsten ist der Streit um das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder. Nur selten verzichtet eine der beiden Parteien freiwillig auf das Sorgerecht für die Kinder. Da wird gezogen und gezerrt, gehetzt und gelogen, nur um den einst geliebten Partner und den anderen Elternteil in ein schlechtes Licht zu rücken. Die Kinder sind die Leidtragenden, denn sie verlieren nicht selten den Halt im Leben, wenn sie die einstmals heile Familie als Ruine brachliegen sehen. Auch die kleinsten Kinder bekommen es schon mit, wenn sich die Eltern um Geld und Werte streiten. Jeder der Eltern will das Haus behalten, das Auto fahren, die Möbel für sich. Der andere, den man einmal so geliebt hat, soll am liebsten einfach sang- und klanglos aus dem Leben verschwinden. Man gönnt sich gegenseitig nicht mehr den Schmutz unter den Fingernägeln; da wird mit den härtesten Bandagen gekämpft. Nicht selten mischen sich auch noch Angehörige ein, so dass die Scheidung zur wahren Schlammschlacht ausartet. Bis geklärt ist, wer nun Haus, Küche und Wasserbett behalten darf, haben sich einige Anwälte eine goldene Nase verdient, und die Gerichte ebenfalls kassiert. Hinzu kommt, dass man solche Dinge niemals abschließen kann, ohne selbst seelischen Schaden zu nehmen. Stellt man fest, dass sich der Streit um das Besitztum entwickelt, nachdem die Botschaft von der Scheidung auf dem Tisch gelandet ist, könnte man versuchen, einen Mediator einzuschalten. Dieser holt sich die Beteiligten an einen Tisch. In einer Diskussion werden beide Standpunkte geklärt, vielleicht aber auch festgestellt, dass es der reine Trotz, die Enttäuschung über das Scheitern der Ehe ist, die am Besitz festhalten lassen. Am besten ist es, das Ganze findet statt, bevor zarte Kinderseelen in Mitleidenschaft gezogen werden und noch ehe Jahre des Streits vergangen sind. |
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